Wir stellen vor:

Birgit Wiederstein

Als Teil der Weiberwirtschaft produziert Birgit Weine, die erfreulich anders sind. Ihre Weine sind subtil, elegant und vielschichtig. Diese Weine muss man kennenlernen! Sie überraschen mit einer unverfälschten, geradlinigen Art. Man merkt die feine Hand, mit der die Trauben zur Reife geführt werden, schmeckt die Leidenschaft, mit der die knapp sechs Hektar kultiviert werden. Birgit sieht ihre Aufgabe bei der Weinwerdung als Begleiterin an. Die Natur ist in sich ein schlüssiges System und sie als Winzerin kann ein Teil davon sein. Sie beobachtet und versucht zu verstehen. Dazu muss sie als Betreuerin der Rebstöcke auch selbst den Wind, den Regen, die Sonne, die Kälte und den Schnee in den Weinbergen spüren. Sie gibt die Richtung vor und hinterlässt so ihre eigene Handschrift. Wirklich wichtig hierbei ist ihr die Handarbeit am Rebstock. Sie liebt die Arbeit im Weingarten und besonders die Ernte. Nur Traktor fahren, das mag sie nicht ...              


Tina Pfaffmann – Pfaffmann Wein

"Das bin ich" oder "Das bin ich nicht" sind zwei Sätze, die Tina Pfaffmann am häufigsten benutzt. Sie ist wie die Heisenberg’sche Unschärferelation in der Physik: Man weiß eigentlich nie genau, wo sie diesmal steht. Mal ist ihr Muskateller mit null Gramm Restzucker der trockenste Wein in ihrem Sortiment, ein Jahr später mit 22 Gramm Restzucker pro Liter genau das Gegenteil. „Ich will jedes Jahr neu entscheiden, wie ein Wein wird. Das ist meine Handschrift. Das bin ich.“ Die Natur ist jedes Jahr ein wenig anders und dieser natürlichen Veränderung passt sie ihren Wein an. Eines jedoch ist beständig bei Tina Pfaffmann: Qualität! Und sie weiß, dass Qualität von Quälen kommt. Aber auch von Emotion: Sie schreibt den Weinen in lieben Sprüchen auf das Fass, was mit ihnen werden soll. Oder klebt ein Herz drauf, wenn er nicht mehr so recht gären will. Und siehe da: Bei ihrem Riesling Herzglück kam es durch viel Herz zum Glück und er wurde einer der besten aus ihrem Sortiment. Verrückt? Nein, Leidenschaft! Schon mit 16 Jahren wusste sie "als Mädel, dass ich genau das machen will" und begann eine Winzerlehre. Gegen manche Vorurteile und Umwege — selbst über Australien — hat sie es dann geschafft und übernahm  den 15 Hektar großen Betrieb ihrer Eltern. Dieser soll nicht weiter wachsen, sie will kein Massenprodukt, sie will ihren Charakter in ihre Weine legen. Und bei Tina Pfaffmann darf man auf alles gefasst sein …


Sighardt Donabaum

Unser Weingut, eingebettet zwischen den steilen Steinterrassen der Wachau, ist seit 333 Jahren im Familienbesitz und wir arbeiten seit über 14 Generationen im Weinbau. Diese lange Tradition und Verbundenheit mit unserer Region ist uns ein Motor, die österreichische Weinkultur zu beleben und fern ab von Profitmaximierung und Zwängen zu arbeiten. Es zählt allein die Qualität und Aussagekraft der Weine. Dafür lassen wir uns Zeit. Unsere Weine reifen langsam auf der natürlichen Feinhefe und werden nach 6 bis 24 Monaten Lagerung im Fass oder Edelstahltank abgefüllt. Dadurch entstehen authentische und charaktervolle Weine, die meine Seele und unser Terroir widerspiegeln. Ich bin Winzer aus Leidenschaft, ein Freigeist und Querdenker in meiner Region Das ist unsere Philosophie. Leidenschaft und Sinnlichkeit sind eng verbunden. Unser Wein soll alle Sinne ansprechen. SO SCHMECKT LEIDENSCHAFT Das ist unsere Philosophie. Leidenschaft und Sinnlichkeit sind eng verbunden. Unser Wein soll alle Sinne ansprechen. SEHEN, RIECHEN, SCHMECKEN Die Tiere auf den Etiketten spiegeln die Sorte und Charaktereigenschaft des Weines in Verbindung zum Geschmackserlebnis. Nachhaltigkeit, Naturgelassenheit und Authentizität sind für uns selbstverständlich.


Anton Nothnagl

Das Weingut der Familie Nothnagl, der »Rondellenhof«, liegt im malerischen Ortsviertel Radlbach in Spitz an der Donau. Seit 1872 ist er im Besitz der Familie Nothnagl. Die Weingärten liegen in den besten Rieden von Spitz und umfassen eine Rebfläche von zehn Hektar, aufgeteilt auf die Rieden Setzberg, Steinporz, Burgberg, Hartberg und Pluris. Der Weinstil von Toni Nothnagl – duftige, elegante Steinfeder- und Federspiel-Weine sowie besonders saftige und fruchtkonzentrierte Smaragde – und die Kontinuität der Weinbereitung haben in den letzten Jahren zu einer regen Nachfrage seiner Weine geführt.


Philipp Grassl – Winzer des Jahres 2018 – Grassl Wein

Die Grassls sind geradlinige Menschen und mögen die klare Linie. Ihr Konzept: Schwerpunkt bei den Rotweinen, klares Sortiment, puristisch im Auftritt nach außen, funktioneller Keller, Etiketten ohne Schnickschnack, keine Modeweine. Was zählt, ist die Qualität. Das Haus Grassl erzeugt im besten Sinne »erdverbundene« Weine, dies aber auf internationalem Qualitätsniveau: Die heimischen Sorten Zweigelt und St. Laurent sind die wichtigsten, sie sind zu mindestens 50 Prozent auch in allen Cuvées enthalten. Cabernet, Merlot und Syrah sollen die vorhandenen Stärken des Zweigelts lediglich besser zur Geltung bringen. Statt wie früher 3500 stehen heute in den Weingärten 5000 bis 6500 Stöcke pro Hektar. Man arbeitet im Keller sauber und genau, filtriert kaum und behandelt die Trauben so schonend wie möglich, um deren hohe Qualität dann auch in die Flasche zu bekommen. Die Premiumrotweine werden in Holzgärständern – teilweise mit den Naturhefen aus dem Weingarten – vergoren, der Maischekuchen wird händisch untergetaucht. Die Premiumrotweine, die Cuvées Bärnreiser, Neuberg und der St. Laurent reifen in französischen Barriques. Die Holznote ist nicht überbetont, sondern begleitet und verfeinert den Ausbau bis zur Abfüllung. 80 Prozent der Produktion sind Rotweine, die Hälfte davon macht die Leitsorte Zweigelt aus. 25 Prozent entfallen auf Pinot Noir und St. Laurent. Die restlichen 25 Prozent der roten Sorten verteilen sich auf Blau­fränkisch, Merlot und andere internationale Rebsorten. Bei der Falstaff-Prämierung 2014 holte Grassl mit der Cuvée Bärnreiser 2012 den zweiten Gesamtrang. 2018 wurde er von Falstaff zum Winzer des Jahres gekührt!


Lisa Kölly-Pfneisl

Das Lebensmotto der Familie bewahrheitet sich heute mehr denn je. So ist nun seit jahrhundertelanger Tradition bereits die neue Generation Lisa mit Herzblut dem Weinbau verpflichtet und gründete im Spätherbst 2015 ihre eigene Weinlinie OFFSPRING by Pfneisl“.Zu deutsch „DER NACHWUCHS, DIE NEUE GENERATION UND IHR NEUER WEIN vegan, nachhaltig und nach strengsten ökologischen Richtlinien hergestellt. Das heißt ungeschönte Weine höchster Qualität und das sorgt für Aufsehen. Grund dafür ist nicht zuletzt das auffällige und stylische Outfit. Der histaminfreie Zweigelt sowie die neuen Weine unter der Marke „OFFSPRING by Pfneisl“ stellen eine wunderbare Ergänzung zu dem etablierten und preisgekrönten Sortiment dar. Einen großen Fokus legt der familiäre Betrieb auch auf Nachhaltigkeit. Hierzu zählt eine Wirtschaftsweise im Einklang mit und aus Respekt vor der Natur, die Schonung von Ressourcen, aber auch ein faires, soziales, gesellschaftliches und kulturelles Miteinander. Aus Überzeugung wird dieses ganzheitliche Konzept verfolgt, dass weit über die kontrollierte, integrierte Produktion hinaus geht und seit dem Weinjahrgang 2015 mit dem Zertifikat „Nachhaltig produzierter Wein“ besiegelt wurde. Das Erfolgsrezept der Familie Pfneisl “Tradition, Innovation, die Liebe zum Wein und die Verbundenheit zur Natur“ – oder vereinfacht gesagt: BORN 2 MAKE WINE!


Andreas Weigand

Wie wir denken und arbeiten: Ich bin Andi Weigand, 26 Jahre alt und bin seit fünf Jahren verantwortlich für unsere Weine. Nach meiner Ausbildung 2013 habe ich neben dem Beginn des Studiums in Geisenheim, sowie Praktikas bei meinen großen Vorbildern Ziereisen und Zehnthof Luckert das Weingut komplett umgestellt. Wie wir arbeiten ? Alle unsere Weine sind penibel von Hand geerntet, komplett spontan vergoren im Holz und Edelstahl sowie biologisch erzeugt. Wir sind ein kleines, liebevoll geführtes Familienweingut aus Iphofen - wir sind kein alteingesessenes Traditionsweingut - wir sind jung, frisch und voller Ideen. Bei uns hilft jeder in der Familie mit. Angefangen von Oma und Opa, über meine Eltern, bis zu mir und Freunden, sowie Verwandten. Unsere Weine teilen wir in drei Weinlinien ein. DER WILDE sind die frischen jungen Weine DIE FRANKEN die traditionellen Lagen-Silvaner im Bocksbeutel und DER HELD ist mein Schätzchen aus den schönsten und ältesten Weinbergen, die wir haben. Unsere wichtigsten Rebsorten sind allen voran als fränkische Patrioten und Liebhaber dieser fantastischen Sorte - der Silvaner. Unsere zweite große Leidenschaft ist der Spätburgunder, dem wir in den nächsten Jahren noch wesentlich mehr Aufmerksamkeit geben wollen und neue Weinberge bepflanzen werden. Desweiteren sehr wichtig für uns sind Scheurebe, Weissburgunder und Riesling. Die Stilistik unsere Weine soll eine sehr schlanke und frische mit ordentlich Zug und Trinkfluss sein. 


Florian von Rechsteiner

Auf einem bezaubernden Flecken Erde, in einer der abwechslungsreichsten Regionen Italiens, weitet sich das idyllische Weingut Rechsteiner über knapp 50 Hektar in der Landschaft aus. In einer der geeignetsten Regionen des gesamten Piave-Anbaugebietes, werden die Weinreben mit außergewöhnlicher Sorgfalt und dem Bewusstsein bewirtschaftet, dass nur aus hochwertigen und gesunden Trauben hervorragende Weine gekeltert werden können. Der Ur-Urenkel des Gründers des seit 1881 in 5. Generation in Familienbesitz befindlichen Weinguts, Florian von Stepski-Doliwa, versucht Tradition und Moderne in Einklang zu bringen. Er sorgt dafür, dass jeder einzelne Wein seine besondere Trauben-Typizität bewahrt und gleichermaßen Nase und Gaumen überzeugt. "Ich sehe Wein als Kulturgut, nicht als Massenprodukt. Wein ist Natur. Wein ist Geschichte. Wein ist Philosophie. Wein ist Genuss!" sagt der 40-Jährige, der so liebt, was er tut. "Ich bin stolz auf unsere Familiengeschichte und empfinde es als wahnsinniges Glück, dieses Weingut führen zu dürfen." Sein Bruder und seine Schwester schlugen andere Lebenswege ein, doch Florian hatte sich schon von klein auf mit Wein befasst. Studierte BWL in Bamberg, lebte eine Weile in Deutschland, in Barcelona, in Chile, immer mit dem Fokus auf Wein. Jetzt begleitet er alle Prozesse des Weinbetriebs von der Pflanzung bis zur Ernte, vom Marketing bis zum Verkauf. "Wein ist halt mein Lebenselixier!" In der Kellerei werden jährlich 360 000 Flaschen der renommierten DOC Weine Prosecco, Pinot Grigio, Chardonnay sowie Rotweine, gekeltert.


Juliane Eller – Eller Wein

Als ich im Juli 2013 die Möglichkeit bekam in die Fußstapfen meiner Eltern zu treten, fasste ich einen Entschluss: Ich möchte Unikate produzieren, denn diese sind einzigartig in Art und Charakter! Weine die kompromisslos erzeugt sind und eindeutig zu ihrer Herkunft stehen. Von klein auf wuchs ich mit dem Weinbau auf und musste schon früh mit anpacken, doch meiner eigentlichen Lebensaufgabe wurde ich mir erst jetzt so richtig bewusst: „Ich werde Winzerin“ sagte ich: jung, zielstrebig und offen für Veränderungen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war mein Praktikum im Jahr 2010 beim Weingut Keller in Flörsheim-Dalsheim. Dort wurde mir die Liebe zum Weinbau vermittelt und so begeisterte ich mich für den Beruf der Winzerin. „Ich habe in kurzer Zeit so viel gelernt. Das Gefühl für den Wein, die Herausforderung auf die es jedes Jahr erneut im Weinberg ankommt, der richtige Geschmack eines Weines - es war rundum eine enorm prägende Zeit“. Somit entschloss ich mich in Geisenheim das Studium Weinbau und Önologie zu beginnen. Nach Abschluss meines Studiums im Sommer 2013 wartete schon mein erster Herbst und mein erster eigener Jahrgang im elterlichen Weingut auf mich. Den Grundstein meines ersten eigenen Jahrgangs legte ich mit der mühevollen Arbeit im Weinberg. Mit vielen kleinen Schritten der Handarbeit, jede einzelne Traube zur perfekten Reife zu bringen, das ist eines meiner Ziele. Im Keller soll dann nur noch in die richtige Bahn gelenkt und beobachtet werden. Das Weingut führe ich gemeinsam mit meinen Eltern. Das Vertrauen, die Offenheit, jahrzehntelange Erfahrung und das gemeinsame Ziel vor Augen, ist die perfekte Grundlage unserer täglichen Zusammenarbeit. 


Simone Adams

Als Winzerin will ich Volltreffer erzielen. Im Zentrum meiner Überlegungen steht immer die Eleganz, das Pure,
die Finesse. Ich glaube nicht, dass es klug ist, die Subtilität unseres Klimas am 50. Breitengrad in Überreife, maximaler Extraktion und einer möglichst hohen Alkoholausbeute münden zu lassen. Ich möchte den Esprit
des Ingelheimer Terroirs so authentisch wie möglich auf meine Weine übertragen.


Christine Pröstler – Pröstler Wein

Klarer Blick: Das Weingut Pröstler spiegelt Philosophie der Winzerin wider. Christine Pröstler gehört zu den neuen weiblichen erfolgreichen Winzerinnen. Sie absolvierte eine Winzerlehre und studierte Weinbau und Önologie. Danach sammelte sie Auslandserfahrung in Südafrika und Neuseeland. Sie ist wissbegierig und innovativ, mit dem nötigen Respekt vor Tradition und langjähriger Erfahrung. Auf sieben Hektar kultiviert sie hauptsächlich Weißweine. Den Gewächsen schmeckt man ihre Retzbacher Herkunft unverkennbar an. Es sind klare, puristische, mineralische Weine, bei denen sie auch auf alternative Methoden setzt, wie  etwa die Spontanvergärung. „Silvaner as it is“, nennt sie das Ergebnis. 20 Weine bietet sie in ihrer modernen Vinothek an, die weiträumig angelegt ist, bei Weinproben bis zu 40 Personen Platz bietet und architektonisch durch ihre Sichtachsen besticht. Das Weingut wurde bewusst nicht unterkellert, sondern ebenerdig gebaut. Von der Vinothek aus kann man durch den Barriqueraum bis in den Tankkeller sowie das Lager blicken. Der Kunde kann in jeden Bereich hineinsehen. „Wir halten nichts geheim und möchten zeigen, was wir machen.“ So gelingt der klare Blick auf klare Weine.


Barbara Öhlzelt

Mit Beharrlichkeit und Herzlichkeit hat Barbara Öhlzelt ihren feinen Weinstil Jahr für Jahr weiterentwickelt und gehört zu den talentiertesten Winzerinnen des Landes. Ihr Mann, Vollblutgastronom Karl Schwillinsky, steht ihr dabei zur Seite. Im traditionellen Weinkeller in Zöbing (Kamptal, Niederösterreich) werden ausschließlich Weißweine gekeltert - der Schwerpunkt liegt auf den Sorten Grüner Veltliner und Riesling, aber auch Komplementäre wie Weißburgunder oder Gemischter Satz gelingen hervorragend. Das Sortiment gliedert sich in 2 Teile: in die Leichtweinlinie KITZ sowie in ausgesuchte Lagenweine aus Toprieden wie Hasel, Seeberg, Kogelberg oder Heiligenstein. Besonders trinkig präsentieren sich die Gemischten Sätze des Hauses - zum einen „Glattauers Gemischte Sätze“, den Barbara Öhlzelt aus dem Weingarten des bekannten Autors keltert, sowie sein leichtgewichtigeres Pendant aus der KITZ Serie. Die Preis-Leistungs-Kracher sind einmal mehr die Veltliner, nämlich der angenehm schnörkellose Zöbinger und der gehaltvolle Seeberg Reserve. 


Michael Kirchknopf

Das Weingut Kirchknopf bewirtschaftet 11 ha Rebfläche an den Südhängen des Leithaberges rund um das Winzerdorf Eisenstadt-Kleinhöflein. Michael Kirchknopf hat sich zum Ziel gesetzt, den Charakter und die Typizität des Leithaberges mit seinen Kalk- und Schieferböden in die Flasche zu bringen. Ein besonderes Anliegen sind dem Jungwinzer die Burgundersorten Weißburgunder, Chardonnay und Neuburger sowie die authochtone Rebsorte Blaufränkisch, aus denen er vielschichtige und ausdrucksstarke, vom Terroir geprägte Weine vinifiziert. Neben seiner Affinität für die burgundische Stilrichtung kreierte er die Marke „Churchbutton“. Diese moderne Weinlinie verkörpert den Innovationsgeist und die Kreativität des jungen Winzers. Kompromisslos und geradlinig versucht er seine Vorstellungen in die Tat umzusetzen. Durch viel Fingerspitzengefühl, konsequente Arbeit und Liebe zum Detail ist es gelungen, heute zu den absoluten Aufsteigern und Newcomern in der Region zu zählen.


René Pöckl

Wer das Außergewöhnliche sucht und komplexe Weine mit ausgeprägter Struktur und Kraft schätzt, der ist im Weingut Pöckl gut aufgehoben. Der Betrieb mit über hundertjähriger Familientradition gehört zur obersten Liga des österreichischen Rotweinsegments. Auf ca 40 Hektar wachsen gebietstypische Sorten wie Zweigelt, Blaufränkisch und St. Laurent, aber auch internationalen Varietäten wie Cabernet Sauvignon, Merlot, Pinot Noir und Syrah. Winzer René Pöckl pflegt eine intensive Beziehung zu seinen Weingärten. Er kennt seine Böden genau und beobachtet aufmerksam die Entwicklung jeder einzelnen Rebe. Der Natur ihren Lauf lassen, wilde Begrünung, eine lebhafte Tierwelt. Das ist die Basis für ein einzigartiges Erlebnis im Glas. Denn was man versäumt, im Weingarten zu erarbeiten, kann man im Keller nicht mehr nachholen. 


Hannes Reeh

Jung, unkonventionell und unkompliziert präsentiert sich Hannes Reeh. Der 1981 geborene Winzer, der mit dem Jahrgang 2007 das Weingut übernahm, gibt seither den Ton im familiären Betrieb an. Unterstützung bekommt er von seiner Schwester Kathrin und natürlich von seinen Eltern Hans und Ingrid. Die Voraussetzungen für die Leitung des weinbaulichen Teils des landwirtschaftlichen Betriebs schuf er während seiner Ausbildung an der Weinbauschule Klosterneuburg und Aufenthalten bei namhaften nationalen und internationalen Betrieben. Nach einem Praktikum im heimischen Burgenland ging es hinaus in die große weite Welt. In Deutschland (Weingut Koch, Pfalz) und Australien (Veritas Winery Rolf Binder, Barossa Valley) sammelte Hannes Reeh Erfahrungen und schnupperte in die internationale Weinbranche hinein. Von 2003 bis 2007 war er bereits als Kellermeister am Weingut von John Nittnaus in Gols tätig. Im Herbst 2007 vinifizierte er bereits seinen ersten Jahrgang am eigenen Weingut in Andau und leitet seither die gesamte Weinproduktion. Das Weingut in Andau im Seewinkel. Ursprünglich und bereits über Generationen hinweg bewirtschaftet die Familie Reeh einen gemischten landwirtschaftlichen Betrieb. Der Ausbau im Bereich des Weinbaus wurde erst vor knapp zwanzig Jahren vollzogen. Bis dahin wurden die Trauben der Rebflächen an andere Winzer weiter verkauft. Um die Trauben entsprechend verarbeiten zu können, begann man Anfang des Jahres 2011 mit der Errichtung einer neuen Kellerei. Im September des gleichen Jahres fuhr man auch schon die erste Lese in die neue Betriebsstätte ein.


Sektkellerei Szigeti

Seit der Gründung der Kellerei Szigeti im Jahr 1991 haben es sich Norbert & Peter Szigeti zur wichtigsten Aufgabe gemacht, die sortentypischen Eigenschaften der Rebsorten in ihren Produkten einzufangen. Zur Herstellung verwendet man ausschließlich handverlesene, sonnengereifte Trauben, die fast ausschließlich aus der direkten Nachbarschaft, der Region Neusiedler See/Seewinkel, kommen, darüber hinaus gibt es noch eine spezielle "Lagensekt-Linie" von besonderen Kleinlagen aus ganz Österreich. Das spezielle Mikroklima und die vielen Sonnenstunden in dieser Region geben dem Wein seinen besonderen Geschmack. Kellermeister Norbert Szigeti verbringt viel Zeit in den Weingärten unserer Partner und Lieferanten, um sicher zu stellen, dass die Trauben den hohen Qualitätsansprüchen entsprechen und der sortentypische Charakter der Rebsorten so auch im Sekt voll zur Geltung kommen kann. Hergestellt wird Szigeti-Sekt ausschließlich nach der „Méthode Traditionnelle“, der klassischen Flaschengärung – die sorgt im Keller dafür, dass die erstklassigen Grundweine dann zu außergewöhnlichen Sektspezialitäten heranreifen und Szigeti-Sekt sein feines, unvergleichliches Mousseux entwickeln kann."


Riva dei Frati Prosecco

Unsere Leidenschaft für den Weinanbau ist bis heute von einer Philosophie geprägt, die auf höchster Qualität, Tradition und neuester Technologie basiert. Eine Philosophie, die sich nicht nur mit der Erzeugung höchster Gaumenfreuden zufrieden gibt sondern auch durch die Schaffung einzigartiger Bouquets und Geschmäcker, immer Verbunden mit Geschichte und Kultur. Jede unserer Weintrauben hat ihre eigene Geschichte. Unser Streben ist es, Ihnen diese näher zu bringen, indem wir sie stets mit Sorgfalt und per Hand ernten. Dies ermöglicht eine höhere Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit beim Pflücken der reifen Trauben, die anschließend  zum Keltern in die Weinkellerei transportiert werden. Der gesamte Produktionsprozess spielt sich innerhalb des Familienbetriebs ab, wo sich Tradition und Moderne, zur Erstellung eines feinen Produktes mit erhabenen Charaktereigenschaften, vereinen. Wir sind stets darum bemüht, die Lehren aus den alten Familientraditionen zu ziehen ohne dabei die kontinuierliche Suche nach innovativen Methoden zu vernachlässigen um die Echtheit und Natürlichkeit unseres Produktes zu bewahren.


Philippe Gamet Champagner

Das Champagner-Haus Philippe GAMET befindet sich in Mardeuil, einer typischen Champagnerstadt, umgeben von Hügeln, zwei Kilometer von Epernay, der Hauptstadt der Champagne, entfernt. Fabienne und Philippe GAMET nutzen das Terroir, das sich auf drei Gemeinden verteilt. Stolz auf das Know-how vergangener Generationen der Familie, entwickeln sie ihre Weine mit Leidenschaft und Geduld innerhalb des Anwesens. In drei Dörfern, Mardeuil, Damery und Fleury-la-Rivière, werden die Rebsorten, Pinot Meunier (55%) und Pinot Noir (35%) und Chardonnay (10%) gepflegt. Die Reben sind im Durchschnitt 30 Jahre alt und die Ernte verläuft ausschließlich manuell unter dem Motto: "Schöne, gesunde Trauben schenken uns den besten Champagner!" Im Jahr 1992 gründeten Fabienne und Philippe zusammen ein eigenes Weingut mit Familiensitz. Sie kreierten eine eigene Marke und verbesserten und modernisierten die Arbeitsweise und schafften so, den Übergang zu einem Weinbau mit hohem ökologischen Wert. Die zukünftige Generation, Jean-François und Marianne GAMET, haben mittlerweile auch eigenständige Aufgaben am Weingut.


Ralf Köth

Wein & Secco Köth, gelegen im südlichen Rheinhessen, steht für Tradition, Innovation und Kreativität. Getreu dem Motto: Genuss ist unsere Leidenschaft gehen Melanie und Ralf Köth auf Entdeckungsreise immer auf der Suche nach neuen Wein- und Secco-Kompositionen. Der Ursprung der Firma Wein & Secco Köth liegt im elterlichen Weingut von Winzermeister und Geschäftsführer Ralf Köth, der 1985 als jüngster Winzermeister Deutschlands den Grundstein für die kreative und innovative Philosophie des Unternehmens legte. Heute ist Wein Secco Köth eines der führenden Unternehmen im Bereich, qualitativ hochwertiger Frucht- und Blüten-Seccos, die sich lebensfroh und prickelnd präsentieren mit aromatischer Vielfalt und unendlicher Fülle an Geschmack! Mit inzwischen mehr als 30 Kreationen feierte Palio 2017 als Trendsetter für innovative Seccos sein 25-jähriges Jubiläum am Markt. Das Sortiment basiert auf den Selectionen heimischer Früchte, exotischer Früchte, trendigen Innovationen sowie prickelnder Blütenzauber. Alle Secco Kreationen spielen mit dem Duft und der geschmacklichen Vielfalt von Früchten, Kräutern, Gewürzen und Blüten. Dabei wird Ralf Köth durch das Leben immer wieder neu inspiriert und bringt die Genusskultur des Südens in die Flasche. Ob trocken, feinherb oder lieblich die vielprämierten Weine von Wein Secco Köth reichen von charakterstarken, tiefroten Rotweinen über spritzig lebendige Rosé-Weine bis hin zu frisch fruchtigen Weißweinen aller Geschmacksnuancen. An Wein fasziniert Ralf Köth die große geschmackliche Vielfalt. Auf dieser Basis gründet er seine Leidenschaft für innovative Kreationen, die er in seinen Dessertweinen ganz besonders zum Ausdruck bringt: ZB Merlot trifft Espresso, bei dem das edle Espresso- und das kräftige Rotweinaroma zu einem völlig neuen Geschmackserlebnis der besonderen Art verschmelzen. 


Destillerie Farthofer

Doris und Josef Farthofer zählen mit ihren rund 50 Spirituosen & Likören mittlerweile zu den größten Bio-Spirituosen-Anbietern in Europa. Ihr denkmalgeschütztes, stilvoll renoviertes Schau-, Produktions- und Wohngebäude aus dem Jahr 1874 trägt den Namen Mostelleria, abgeleitet vom „Signature-Produkt“ des Hauses: dem Mostello. Dieser ist gemacht wie Port und schmeckt wie Port, ist aber aus seltenen, regionalen Mostviertler Birnensorten von Streuobstwiesen, welche zum Teil aus der 45 Hektar großen eigenen Bio-Landwirtschaft kommen. Dass Bio und Nachhaltigkeit nicht bei den Rohstoffen Halt macht, wollen Doris und Josef Farthofer im gesamten Wirtschaftskreislauf beweisen. Auch für kleinere Betriebe ist es möglich, durch ganzheitliches Handeln einen Marktvorsprung zu erarbeiten, sinnstiftend zu arbeiten und unter Mitarbeitern, Lieferanten und in der eigenen Familie zu nachhaltiger Entwicklung beizutragen. Zu großer Bekanntheit gelangten die beiden übrigens Ende 2012 mit dem Gewinn der IWSC-Medaille und tollen Trophy (International Wine and Spirit Trophy London) für ihren
O-Vodka als besten Wodka der Welt in der Kategorie 40 % Alkohol, unflavored. Seither folgten viele weitere nationale und internationale Auszeichnungen und Prämierungen.

 

 

 

Foto: Manfred Horvath


Leopold Sloe Gin

Der Name LEOPOLD SLOE GIN kommt vom Österreicher Klaus Leopold, der nach Singapur ausgewandert ist und dort seit einigen Jahren erfolgreich ein Lokal namens LEOPOLD führt. Seine Leidenschaft zu hochwertigen Bargetränken brachte ihn zu Josef Farthofer (siehe oben) und sie starteten darauf 2016 das Sloe Gin Projekt. Neben seinem Gastronomiebetrieb führt er erfolgreich einen Weinhandel und organisiert einmal im Jahr die "Austrian Wine Week Singapore". Die Verbundenheit zur Heimat veranlasst ihn zum Import hochwertiger Weine, Spirituosen und Feinkost aus Österreich, die in Asien mittlerweile einen hohen Stellenwert erreicht haben.